Bruder Tuck und sein Gesinde
Bettlervolk, historisches Bogenschießen und das Erlebnis Mittelalter
Nun denn, werte Gäste. Tretet näher, hohe Herrschaften. Viele Winter schon schlage ich mich mit meinem Weyb durch, die Zeiten sind hart für Bettler wie uns. Hier, bei dieser Schar Bogenschützen, fanden wir eine Heimat. Meine Schätze sind das Wissen, das mir meine Fahrten durch die Lande bescherte, und meine Weisheit, die mich nun im Alter beflügelt. Ach ja, zwanzig Jahre früher hätte ich sie gebraucht, Wissen und Weisheit, dann wäre mein Weg vielleicht steil bergauf gegangen, aber seys drum. Um verschüttetes Wasser weint es sich vergebens. Heutzutage zwingt mich das Zipperleyn, alles ein wenig ruhiger angehen zu lassen und das Tagträumen überlasse ich den Jungfern. Ich bin und bleibe ein Bettler. Nun glaubt nicht, es reiche, einfach die Hand aufzuhalten, oh nein. Es gilt allerlei Vorschrift zu beachten, damit einen die Stadtoberen nicht herausprügeln lassen- aber wem sag ich das denn. So erwerbe ich mein Almosen damit, das einfache Volk zu unterhalten, und für es zu beten. Und ich gehe den Recken an unserem Bogenstand zur Hand. Mein Weyb kümmert sich um den Kessel - vielmehr um die Füllung darin. Sie weiß eines Mannes Bauch zu verwöhnen. In unserem bescheidenen Zelt seyd ihr, Euer Gnaden, allzeit herzlich willkommen.
Mittelalterliches Leben, ein Bogenstand und 100 Handgriffe, sich als Bettler  durchzuschlagen.
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Mittelalterliches Leben, ein Bogenstand und 100 Handgriffe, sich als Bettler  durchzuschlagen.
Bruder Tuck mit Gesinde
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